Kanal Avrupa

ist seit dem 1. Januar 2005 auf Sendung und erreicht Zuschauer in Europa, in der Türkei sowie im Nahen und Mittleren Osten. Über Satellit sendet KANAL AVRUPA ein Programm für die in diesen Regionen lebenden türkischsprachigen Bevölkerungsgruppen. Die Programminhalte orientieren sich vornehmlich an Themen, die die Lebenswirklichkeit der im Sendegebiet lebenden Menschen türkischer Herkunft aufgreifen. Informationssendungen und Dokumentationen zu Integration, Gesundheit und gesellschaftspolitische Themen sowie Unterhaltung und Musikprogramme bilden die Programmschwerpunkte. Mit dem neuesten technischen Standard bietet KANAL AVRUPA seinen Zuschauer/innen höchste Sendequalität.
Warum ein türkischsprachiger Sender in Europa?
Auf der einen Seite leben und arbeiten wir seit Jahrzehnten in Europa, sind Teil einer modernen Welt mit hohem Lebensstandard und sozialer Mobilität. Auf der anderen Seite existiert noch eine starke emotionale Bindung an unser Herkunftsland, die reichhaltige türkische Kulturlandschaft, die Sehnsucht nach unseren dort lebenden Verwandten. Neben der scheinbaren Optionsmöglichkeit beim Wandeln zwischen zwei Kulturen drückt sich die Lebenswirklichkeit überwiegend in negativen Einstufungen aus. In der ursprünglichen Heimat sind wir „Deutschländer/innen“, in der Wahlheimat sind wir „Fremde“ geblieben. Die überwiegende Mehrheit der in Europa lebenden Migrantinnen und Migranten türkischer Herkunft fühlt sich nach wie vor nicht verstanden und akzeptiert.
Mit dem modernen Kommunikationsmittel Fernsehen haben wir uns zum Ziel gesetzt, den europäisch-türkischen Bevölkerungsgruppen eine Stimme zu verleihen. Fernsehen als Leitmedium ist das wichtigste Instrument, um diese Menschen zu erreichen und ihnen Verständnis und Akzeptanz entgegenzubringen. Unser Ziel ist es, mit einem „Fernsehprogramm von Migranten für Migranten“ einen entscheidenden Beitrag für ein reibungsloses Zusammenleben und eine nachhaltige Integration in der „Neuen Heimat“ zu leisten.

Hier handelt es sich um eine Selbstbeschreibung des Senders.